|
Allgemeines
|
Border Collie Zucht
|
Erhaltungszucht
|
Landprodukte
|
|
Home, Über uns, Gästebuch, Aktuelles, Kontakt |
Unsere Hunde, Erziehungs- und Verhaltensberatung, Pensionsplätze, Fellfarben beim BC |
Herdbuchzucht Coburger Fuchsschafe, Lakenfelder Hühner, Alsteirer Hühner, Heidschnucken |
Lebensmittel Fell-Info Unser Lädchen |
Kein Tag ohne AbenteuerIn den letzten 15 Monaten habe ich offiziell die Border Collie Notvermittlung
für den Club für Britische Hütehunde gemacht. Solch eine Aufgabe ist ziemlich
umfangreich, was zeitliches, finanzielles und persönliches Engagement, und
nicht zuletzt ein starkes Nervenkostüm erfordert.
Die Entwicklung bei den Border Collies, was allein die Anzahl der gezüchteten/gehaltenen Hunde betrifft, ist dahingehend, daß auch in den nächsten Jahren keinesfalls mit einem Rückgang der Zahlen betroffener Hunde, bzw. Besitzern, die Rat suchen, zu rechnen ist. Auch im Club gibt es leider genügend schwarze Schafe, die schnell mal eben einen Haufen Hunde kaufen, um dann Welpen zu produzieren, die sich gut an jedermann verkaufen lassen. Schlecht sozialisierte in Stall, Keller und Garage aufgezogene Welpen ohne genügend Kontakt zu menschlichen Bezugspersonen und Gewöhnung an deren Geräuschkulisse sollten eigentlich der Vergangenheit angehören. Sie sind die Grundlage für spätere Probleme im Zusammenleben und Arbeiten des Mensch- Hund Teams. In letzter Zeit gab es viele Fälle, in denen der Grad der Störung auch bei recht jungen Tieren enorm war. Ich selbst hatte eine 10 Monate alte schwarz-weiße Borderhündin, deren Züchter (CfBrH) nicht bereit war, das Tier zurückzunehmen, aufgenommen, die hochaggressiv und ohne Bindung an ihre Besitzer war. Sie hatte die Kontrolle über die junge Familie, war Dauerkläffer, blieb nicht allein, war aggressiv gegen alles, was nicht ihrem Willen entsprach, biß nach Händen und Hals, hörte nicht auf ihren Namen, rannte weg, hütete Autos, Mofas und bewegte Objekte jeder Art, verteidigte Spielzeug, Liegeplatz und Futter, versuchte gegenüber allen Dominanz durchzubeißen, ließ sich nicht fangen und festhalten, zerlegte Wohnung, Garten/teich und Einrichtung, tobte im Auto, war eifersüchtig ohne Ende, jagte alles was kleiner war als sie, legte sich auf den Säugling der Familie, die sie dann nicht mehr ans Bettchen ließ und machte ins Haus. Nachts rannte sie permanent die Treppe auf und ab. Unter nicht geringem Risiko und mit viel Arbeit konnte die Hündin erzogen, resozialisiert und inzwischen an geeignete Menschen weitergegeben werden. Vielleicht könnte es den Züchtern, die die Arbeit der Wohnungsaufzucht scheuen, etwas zu denken geben, daß selbst die old english farmers ihre Welpen im Haus sozialisieren!
Folgend jetzt die häufigsten Abgabegründe/Störungen und eine kleine Statistik:
Insgesamt erfordert jeder neue Vermittlungsfall der meist durch eine Vielzahl von o. g. Faktoren
entsteht aufs neue Wissen, Zeit , Engagement und Hilfe bei der Suche nach geeigneten Menschen.
Ob Welpe oder erwachsener Hund, eine verantwortungsvolle Aufzucht/ Erziehung ist das beste Rüstzeug,
das wir unseren Tieren mit auf den Weg geben können und lohnt den Aufwand allemal.
Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, daß mit jedem Hund, der von mir geht, unsere Familie ein
bißchen größer geworden ist und durch meine Hunde und ihre neuen Besitzer viele wertvolle
Freundschaften und Bekanntschaften geschlossen. Ich selbst möchte mich bei allen für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung auch
von Seiten des Präsidiums ganz herzlich bedanken. Elke Hirsch |
|||